Damenmannschaft ON TOUR 2012 Drucken
Geschrieben von: Thomas Eismann   
Freitag, den 20. April 2012 um 10:48 Uhr

Am letzten Freitag (13.04.2012) hieß es ab nach Dresden. Mit 15 Mädels und unseren beiden Trainern Thomas und Till starteten wir am Westbahnhof. Unser erstes Ziel für das Wochenende hieß Dresden.

Kurz nach 18 war es dann soweit wir durften unsere Zimmer in der Jugendherberge beziehen und gleich das Buffet stürmen. Nach dem alle mehr oder weniger satt waren liefen wir gemeinsam in die Stadt. Dort erwartete uns eine Stadtführung wo einige von uns feststellen mussten, dass der Geschichtsunterricht doch schon ein paar Tage her ist. Mit vielen neuen Informationen und schönen Ausblicken auf die Elbe machten wir uns noch auf dem Weg von der Altstadt in die Neustadt. Jedoch stellten wir fest, dass es auch in Dresden schwierig ist für 16 Leute ein Platz in einer gemütlichen Kneipe zu finden. So entschied sich ein Teil von uns den  Abend in der Jugendherberge zu verbringen, die anderen verbrachten noch ein paar Stunden in der Stadt.
Am nächten Tag warteten wir nun alle gespannt was unsere Trainer geplant hatten.  Nach wilden Spekulationen wurde nach dem Frühstück das Geheimnis von Till und Thomas gelüftet. Schlauchbootfahren auf der Elbe und ein anschließende Wanderung in den Sächsischen Alpen war der Plan.
Nachdem wir in Bad Schandau angekommen sind und alle die schicken Schwimmwesten angezogen hatten, wurde wir noch drauf hingewiesen das wir an den Bojen vorbei fahren sollen und nicht Frontal auffahren, machten wir uns mit zwei Schlauchboden auf den Weg.
Während das eine Boot souverän die Strecke von Bad Schandau nach Rathen meisterte wurde es im anderen Boot manchmal etwas brenzlig gerade weil die Worte “an der  Boje vorbeifahren nicht auf die Boje auffahren“ das ein oder andere mal nicht ganz so ernst genommen wurden. Nach zwei Stunden sind wir aber alle gesund und vor allem trocken an unserem Ziel angekommen.
Nach dem wir wieder Boden unter den Füßen hatten mussten wir uns erstmal am Kiosk stärken gehen bevor uns Thomas und Till gefühlte 100tausende Stufen Bergauf schickten. Jedoch ließ die Anordnung der riesigen Steine diese Strapazen vergessen.
Oben angekommen war Teambildung und Teamgeist angesagt. Unter anderen waren verschiedene Aufgaben wie Knoten in Seile machen oder das Haus vom Nicolaus zaubern zu lösen. Diese Aufgaben stellte einige von uns vor größere Probleme,  aber schließlich sind wir ein Team und so waren am Ende die Knoten im Seil und nicht mehr um den Füßen.
Ein paar von uns hatten nach diesem Ausflug immer noch nicht genug und mussten unbedingt das machen was Frauen eigentlich immer machen ... Shoppen (-: .Der Rest von uns machte es sich bis zum Abendbrot in der Jugendherberge gemütlich und schonte seine müden Glieder.
Nach dem Abendbrot, eine Stärkung die wir alle nötig hatten, saßen wir alle noch gemütlich zusammen und ließen den Abend entspannt ausklingen.

Am nächsten morgen hieß es Sachen packen und ab nach Chemnitz. Hier tauschten wir wieder das Paddel gegen den Hockeyschläger ein. Zu Beginn spielten wir 2x 20min Großfeld in einem Mix aus unserer und der Chemnitzer Mannschaft. Hier war noch keine richtige Linie zu erkennen. Das Spiel endete 1:1, wobei Anne für unseren Treffer sorgte. Im Anschluss hängten wir nochmal 2x 20min, dieses mal aber auf dem dreiviertel Feld SSC Jena : Chemnitz dran. Hier waren schon mehr Spielzüge zu  erkennen. So konnten wir das  Spiel 3:1 gewinnen. Für die Tore sorgten Caro, Henni und Luzi. Unsere Trainer waren sehr erleichtert, dass wir doch noch Hockey spielen können und nicht zum Paddeln über gehen müssen. So konnten wir alle das Wochenende entspannt beenden und uns auf dem Heimweg machen.

obere Reihe v.links beginnend: Carolin Eismann, Katharina Krämer, Till Graf, Lisa Eismann, Henriette Commichau, Nicole Wellhöfer, Anne Senf, Karolin Heim, Neele Ammermann, Victoria Witte, Stephanie Hoschka, Silvia Harder
unten v. links beginnend: Luzie Hofmann, Giannina Diete, Carla Gorse und Ida Bolze
am Fotoapparat: Thomas Eismann

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 20. Juni 2015 um 21:57 Uhr